Gewerkschaften fordern Verhandlungsbeginn

In einem am heutigen Montag beim MDR verteilten Flugblatt fordern die in der MDR-Tarifkommission vertretenen Gewerkschaften DJV, DOV und verdi erneut einen sofortigen Verhandlungsbeginn für die anstehenden Vergütungstarifverträge für die Mitarbeiter der Dreiländeranstalt. Intendant Prof. Reiter hatte mitgeteilt „dass ohne eine Orientierungsgröße, die nur der öffentliche Dienst liefern kann, Verhandlungen nicht zielführend sind.“ Die  Tarifkommission vertritt jedoch die Auffassung, dass eine eintscheidente Orientierungsgröße längst da ist: „Im öffentlichen Dienst gibt es keine Unterschiede mehr zwischen Ost und West, Nord und Süd“, heißt es in dem Flugblatt.

Flugblatt als PDF

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Eine Antwort to “Gewerkschaften fordern Verhandlungsbeginn”

  1. Peter Says:

    Wenn die Öffentlich-Rechtlichen, MDR eingeschlossen, sich mit ihren exorbitanten Ausgaben für vermeintliche „Stars“ der Unterhaltung etwas zurückhalten würden, hätten sie mehr als genug Geld, den berechtigten Forderungen der Gewerkschaften nachzukommen.
    Irgendwelche Bieterschlachten mit immer größeren Geldbeträgen, die letztlich von Bevölkerung und Wirtschaft zwangsweise aufgebracht werden müssen, sind nicht deren Aufgabe.
    Es ist längst ein sich selbst begründender Zirkel geworden: Wir brauchen das Geld, damit wir Programme machen können, das viele Leute sehen. Und weil die Programme viele Leute sehen, steht uns das Geld zu. Und komischerweise wird es immer mehr.
    In einer solchen Situation an der Bezahlung von Journalisten sparen zu wollen, kann man schon unmoralisch nennen.

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