Archive for the ‘freie’ Category

Faire Bezahlung für gute Arbeit!

5. April 2018

Auf der Prager

Unsere Postkartenaktion auf der Dresdner Prager Straße:
Faire Vergütung journalistischer Arbeit in den Tageszeitungsverlagen in Sachsen

postkarten-junge-e1520807359262Am 13. März und am 9. April 2018 sind Mitglieder des DJV Sachsen auf der Prager Straße unterwegs, um mit Dresdnern und Gästen der Landeshauptstadt ins Gespräch zu kommen! Wir brauchen im Freistaat guten Tageszeitungsjournalismus und wir brauchen eine faire Bezahlung journalistischer Arbeit vor allem für junge Redakteurinnen und Redakteure.
Die Zeitungsverlage müssen endlich in den Flächentarif zurückkehren!
Dies fordert der sächsische Journalistenverband am Montag auch in einem offenen Brief an die Zeitungsverlage des Freistaates.

 

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Erhöhung der Effektivhonorare kommt in den nächsten Vergütungstarifvertrag

21. April 2017

Die Erhöhung der tatsächlich gezahlten Vergütungen (Effektivhonorare) für arbeitnehmerähnliche Freie wird künftig in einem Tarifvertrag geregelt. Das ist das Ergebnis komplizierter Verhandlungen der Gewerkschaften mit der MDR-Geschäftsleitung am gestrigen 20. April 2017 in Leipzig. Der Inhalt der im Anschluss an die Verhandlung protokollierten Vereinbarung wird in den 6. Änderungstarifvertrag zum Tarifvertrag über die Mindestvergütungen aufgenommen, der ab 4. Mai 2017 zwischen den Tarifpartnern verhandelt wird.

mdrfrei vorn

Der MDR sagte eine Anhebung der Honorarsätze um 2,5 Prozent ab 01.04.2017 für Werks-, Tages- und Schichtleistungen zu, die im vergangenen Kalenderjahr mit einem standardisierten Honorar vergütet worden sind. Die Auszahlung des Steigerungsbetrags erfolgt erst zum Zeitpunkt der Inkraftsetzung des noch zu verhandelnden Änderungstarifvertrages. Die weitere lineare Anhebung der Mindesthonorare und tatsächlich gezahlten Vergütungen (Effektivhonorare) ist Gegenstand der Verhandlungen ab dem 4. Mai.

Von einem standardisierten Honorar wird ausgegangen, wenn einer/einem Freien für die jeweilige Tätigkeit in einer Kostenstelle bei gleicher Leistung in gleicher Qualität mindestens 12 Mal das gleiche Honorar gezahlt worden ist. Die 12 wertgleichen Honorare können auch erreicht werden, wenn die/der Freie aus Gründen die Kostenstelle wechselte, die er nicht zu vertreten hat. Bei vorübergehenden Auszeiten, wie beispielsweise eine Langzeiterkrankung oder die Inanspruchnahme von Elternzeit, gelten die 12 Monate vor Beginn der Auszeit als Betrachtungszeitraum für die 12 wertgleichen Honorare.

Die/Der Freie kann die Dynamisierung ihrer/seiner standardisierten Honorare durch eine von MDR und Gewerkschaften paritätisch besetzten Schiedsstelle prüfen lassen.

Diese Vereinbarung steht unter dem Vorbehalt der Zustimmung durch die Gremien der Tarifvertragsparteien.

Die Gewerkschaften DJV und verdi

Honorar-Dynamisierung weiter unklar

3. März 2017

Ohne Annäherung der Positionen beim Nachhaltigkeitsfaktor endete am gestrigen 2. März 2017 die vierte Verhandlungsrunde zur Dynamisierung der Effektivhonorare für die Freien Mitarbeiter des Mitteldeutschen Rundfunks (MDR). Die Geschäftsleitung der Dreiländeranstalt beharrte auf ihrem Standpunkt, beim Modellwechsel nicht mehr als 2,1 Prozent auf die derzeit gezahlten Honorare aufschlagen zu wollen.

Gibt es keine Einigung in den Verhandlungen, wird in der in diesem Jahr anstehenden Vergütungsrunde wieder auf die Einmalzahlungen zurückgegriffen. Sie dienen als Kompensation für die nicht erfolgte Anhebung der tatsächlich gezahlten Honorare.

Am 31. März 2017 wollen die Gewerkschaften und die MDR-Geschäftsleitung nochmals den Versuch einer Einigung unternehmen.

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Dynamisierung für MDR – Freie

9. Dezember 2016

Intensive Diskussion – aber noch keine Lösungen!

net vornAm 08. Dezember 2016 wurden die Tarifverhandlungen der Gewerkschaften mit der Geschäftsleitung über die Dynamisierung der Effektivhonorare beim MDR fortgesetzt. Folgende Themen wurden weiter diskutiert:

„Standardisierte“ Werkshonorare, die in einem noch zu definierenden Zeitraum regelmäßig beauftragt und gleich bezahlt wurden, sollen in die Dynamisierung der Effektivhonorare einbezogen werden. Dazu wird die Geschäftsleitung des MDR einen Formulierungsvorschlag unterbreiten.

Weiterhin vom MDR abgelehnt wurde die gewerkschaftliche Forderung, den Nachhaltigkeitsfaktor aus der letzten Tarifrunde in Höhe von 4,4 Prozent als Grundlage für die Dynamisierung anzuerkennen. Dies sei politisch nicht vermittelbar, nicht finanzierbar und stelle eine Besserstellung im Vergleich zu den festen MitarbeiterInnen des MDR dar! Das Angebot des MDR lautet 2,1 Prozent für den Nachhaltigkeitsfaktor. Für die gewerkschaftliche Tarifkommission sind die Begründungen für eine „halbe Nachhaltigkeit“ nicht nachvollziehbar.

Die von den Gewerkschaften im Zusammenhang mit der Dynamisierung angesprochenen Anpassungen der BTV-Angebotsgarantie sowie der Erhöhung der Jahresverdienstgrenze im 12a-Tarifvertrag für arbeitnehmerähnliche freie MitarbeiterInnen will der MDR prüfen.

Zur Selbstverpflichtung des MDR zur cross- und multimedialen Honorierung freier Mitarbeiter schlägt der MDR vor, die Test- und Erprobungsphase bis zum 31.12.2017 zu verlängern, um weitere Erfahrungen zu sammeln und in dem Zeitraum über den neuen Tätigkeits- und Honorarkatalog zu verhandeln. Dabei sollen für neu verhandelte höhere Mindesthonorare ab dem 1.1.2017 rückwirkend die Differenzen nachgezahlt werden. Der MDR will dazu im Februar 2017 den Gewerkschaften erste Vorschläge für den Bereich Hörfunk übermitteln.

Der nächste Verhandlungstermin ist der 02. März 2017.

Jetzt den Presseausweis für 2017 beantragen!

Das Verhandlungsergebnis beim MDR in Kürze

19. September 2015

Nach neun Stunden Warnstreik wurden am gestrigen Abend in Leipzig die Verhandlungen zu einem neuen Vergütungstarifvertrag abgeschlossen. Vereinbart wurden zunächst die Eckpunkte.

Die wichtigsten Punkte des Verhandlungsergebnisses: 

Freie Mitarbeiter:

  • nachhaltige Erhöhung der Effektivhonorare, vorläufig noch in Form von Einmalzahlungen (für 2015: 2,3 % und 2016: 4,4%). Vereinbartes Ziel ist die Schaffung eines Modells zur Dynamisierung der Effektivhonorare
  • die Mindesthonorare werden zum 01.06.2015 und 01.06.2016 jeweils um 2,3 % angehoben
  • Einführung eines Honorarzuschlags an Sonntagen von 20 % des Mindesthonorars ab 01.01.2016 und Erhöhung des Honorarzuschlags an Feiertagen auf 75 % des Mindesthonorars 

Festangestellte Mitarbeiter, die unter den VTV fallen:

  • Vergütungserhöhung rückwirkend ab 01.06.2015 um 2,1 % und ab 01.06.2016 um 1,9 %. Zusätzlich erfolgen jeweils 0,2 % nachträglich als Einmalzahlung, wenn es auf ARD-Ebene eine Einigung zur Altersversorgung gibt. 

Festangestellte Mitarbeiter, die unter den BTVA (neue Altersversorgung) fallen:

  •  Vergütungserhöhung rückwirkend ab 01.06.2015 um 2,3 % und ab 01.06.2016 um 2,1 %, davon jeweils 0,2 % als Einmalzahlung.

Tarif-Info

Verhandlungsergebnis liegt vor – Warnstreik wird beendet

18. September 2015

Bei den Verhandlungen zu einem neuen Vergütungstarifvertrag für die festen und freien Mitarbeiter beim MDR gibt es ein Verhandlungsergebnis. Die Details folgen! Der Warnstreik ist beendet. Rund 250 Mitarbeiter waren heute am Standort Leipzig dem Aufruf der Gewerkschaften gefolgt. Sie haben wesentlichen Anteil am Erfolg der Verhandlungen.

Warnstreik beim MDR in Leipzig

18. September 2015

Mehr als 200 feste und freie Mitarbeiter sind heute 9 Uhr dem Aufruf der Gewerkschaften DJV, verdi und DOV zum Warnstreik beim Mitteldeutschen Rundfunk in Leipzig gefolgt. Sie trafen sich vor dem Hochhaus in der MDR-Zentrale und unterstrichen, dass ihnen die Forderungen der Gewerkschaften wichtig und ernst sind. 10 Uhr sollte eine weitere Verhandlungsrunde für einen neuen Vergütungstarifvertrag beginnen.

Tarifrunde mit Begleitmusik

18. September 2015

Zum vierten Mal kommen am 18. September 2015 die Tarifkommission der Gewerkschaften und die der Geschäftsführung des MDR zusammen, um über einen neuen Vergütungstarifvertrag für die Festen und Freien Mitarbeiter zu verhandeln. Vor allem für die zahlreichen Freien ist eine befriedigende Lösung noch nicht in Sicht. Viele Freie haben in den zurückliegenden Jahren für gleichbleibende Honorare gearbeitet. Sie fordern eine nachhaltige Anhebung ihrer Vergütung analog der linearen Entwicklung der Festangestellten. Die beim MDR vertretenen Gewerkschaften werden daher die MDR-Mitarbeiter am Verhandlungstag zu einem unbefristeten Warnstreik aufrufen.

Geschlossenheit wollen die MDR-Mitarbeiter am Freitag in Leipzig demonstrieren. Wie bei den Tarifauseinandersetzungen im Jahr 2013 (Video) werden in Leipzig Feste und Freie aller Bereiche der Dreiländer-Anstalt präsent sein.

Streikaufruf des DJV   |   Hinweise zum Streik   |   #mdrtarif

MDR-Tarifverhandlungen gehen morgen weiter

17. September 2015

In Leipzig werden am morgigen Freitag die Tarifverhandlungen für die festen und freien Mitarbeiter beim Mitteldeutschen Rundfunk fortgesetzt. Im Mittelpunkt der Verhandlungen zum Vergütungstarifvertrag werden die Gewerkschaftsforderungen nach einer nachhaltigen Erhöhung der Honorare der Freien stehen. Bisher ist der MDR nur zu Einmalzahlungen bereit, die sich nicht dauerhaft auf die Honorarhöhe auswirken. Die letzte Verhandlungsrunde fand am 12. August 2015 statt. Der Verhandlungsstand: Tarifinfo vom 13.8.2015

MDR-Mitarbeiter: Zügige Verhandlungen und besseres Angebot

19. Juni 2015

Tarif_Halle_2Bei Informationsveranstaltungen der MDR-Tarifkommission in den Funkhäusern in Erfurt, Leipzig, Magdeburg und Halle (Foto) haben sich feste und freie Mitarbeiter enttäuscht und mit Unverständnis zu den zögerlichen Tarifverhandlungen und  geäußert. Die Angebote der MDR-Geschäftsleitung halten sie für unannehmbar. Sie fordern die Entkopplung von Gehalts-/Honorarerhöhung und Altersversorgung. Der Abschlag von jeweils 0,2 Prozent der linearen Erhöhungen für die festen Mitarbeiter wird nicht akzeptiert. Freie und Feste fordern gemeinsam die Anhebung der Effektivhonorare der Freien. In Halle schilderten Freie Mitarbeiter ihre über Jahre stagnierende Einkommenssituation, in Magdeburg stand besonders die Arbeitsverdichtung im Fokus. Die Freien forderten zudem Sonntags- und Nachthonorare.
Foto: Karsten Möbius

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