Archive for the ‘freie’ Category

4. Verhandlungsunde zur Vergütung beim MDR: Ohne Annäherung der Standpunkte

8. August 2019

Auch die 4. Verhandlung in der MDR-Tarifrunde zur Erhöhung der Vergütungen für die Festangestellten, die Volontäre, die Auszubildenden und die Honorare der freien MitarbeiterInnen  verlief ohne Annäherung der Standpunkte bei diesem zentralen Thema. Für die Gewerkschaften ist der aktuelle Tarifabschluss für den öffentlichen Dienst der Länder (TV-L) der Maßstab. Eine Abkopplung der Einkommen im öffentlich-rechtlichen Rundfunk wird den Leistungen und dem Engagement der Beschäftigten nicht gerecht.

Das nur marginal um 0,2 % auf 4,2 % erhöhte MDR-Angebot für 24 Monate Laufzeit durch die Geschäftsleitung ist aus der Sicht der Gewerkschaften nicht abschlussfähig.

Details in unserer Tarifinfo_5

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Neue Angebote unzureichend

26. Juni 2019

Arbeit ist mehr wert StreiklogoDJV_180px 2008Gegenüber der zweiten Verhandlungsrunde zur Vergütung wartete die MDR-Geschäftsleitung am 21. Juni 2019 mit einem etwas verbesserten Angebot auf. Das betraf allerdings nicht den Gehalts- und Honorarzuwachs, der weiterhin insgesamt nur vier Prozent bezogen auf eine Laufzeit von zwei Jahren betragen soll. Hingegen waren beim NDR in der vergangenen Woche nach einem Warnstreik 4,2 Prozent angeboten worden. Beide Angebote liegen deutlich unter dem Abschluss im öffentlichen Dienst, an dem sich die Abschlüsse beim MDR in der Vergangenheit anlehnten.

Die Geschäftsleitung macht den Erhalt der bisherigen Beschäftigungsverhältnisse sowie -umfänge und die Erhöhung der Budgets für den Programmaufwand  an den Standorten des MDR von der Akzeptanz der angebotenen insgesamt vier Prozent Gehalts- und Honorarerhöhung für zwei Jahre durch die Gewerkschaften abhängig. In der Tarif-Info 3 gibt es die Positionen der Gewerkschaften zur 3. Verhandlungsrunde.

Die nächsten Verhandlungen finden am 07.08.2019 statt.

Tarif-Info_Nr. 3

Meinungsäußerungen zum Verhandlungsstand:    info@djv-mdr.de

Vergütungsverhandlungen gehen in Runde 3

19. Juni 2019

Arbeit ist mehr wert StreiklogoDJV_180px 2008Am Freitag, dem 21.06.2019, werden ab 15 Uhr die Vergütungs- und Honorarverhandlungen beim MDR fortgesetzt. Im Vorfeld waren alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter eingeladen sich zum aktuellen Stand der Verhandlungen zu informieren und mit den Gewerkschaften über das weitere Vorgehen zu sprechen. Info-Veranstaltungen gab und gibt es an den MDR-Standorten in Magdeburg, Erfurt, Leipzig, Dresden und Halle (21.06.2019, 10.00 Uhr). Diskutiert wurden/werden die bisherigen Angebote des MDR auf die Forderungen der Gewerkschaften DJV, Verdi und DOV. (Tarifinfo_2)

Die Bewertung der Tarifkommission der Gewerkschaften: Das völlig unzureichende Angebot der Geschäftsleitung zeugt von wenig Wertschätzung gegenüber den MDR-Beschäftigten!

Meinungsäußerungen zu den Angeboten und den Verhandlungen beim MDR insgesamt sind auch per E-Mail möglich: info@djv-mdr.de

Sozialer Schutz für feste Freie beim MDR

16. Mai 2019

Die DJV-Landesverbände in Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen haben Sie in den zurückliegenden Wochen gefragt, ob der soziale Schutz für arbeitnehmerähnliche Freie beim MDR verbessert werden muss. In der Umfrage haben wir auch die tariflichen Möglichkeiten benannt.

Bevor Sie sich den Details widmen, beantworten Sie für sich, in welchem Umfang folgende Risiken für Ihr Beschäftigungsverhältnis bestehen: Programmänderungen, Krankheit/Unfall, rückläufige Aufträge, Konkurrenzsituation. Bewerten Sie die Situation des öffentlich-rechtlichen Rundfunks und mögliche Auswirkungen auf Ihre Beschäftigung!

Wir haben in unserer Info vom 10.05.2019 noch ein paar wichtige Fakten zusammengestellt. Wie immer erreichen Sie den DJV per E-Mail via info@djv-mdr.de

SWR-Modell heute beim Freienkongress

5. April 2019

Heute Nachmittag (5.4.2019) startet beim MDR in Leipzig der ARD/ZDF-Freienkongress. Dabei wird ab 16.30 das neue Bestandsschutzmodell beim SWR Thema sein. Das Modell wird vom DJV auch für die Freien beim MDR favorisiert,

DJV-Justiziar Benno Pöppelmann und Stefan Tiyavorabun von der verdi-Verhandlungskommission stellen den neuen Bestandsschutz-Tarifvertrag vor und beantworten Ihre Fragen. 100 Prozent Einkommensgarantie und Honorarstufensteigerungen wie bei den Festangestellten sind nur einige Stichworte, die neugierig machen sollen.

In unserer Mitgliederinfo finden sich weitere Details.

Falls Sie beim Freienkongress nicht dabei sein können: Aktuelle Infos gibt’s via twitter, facebook und instagram.

Mitglieder-Info_03.04.19

MDR: Keine Zweiklassengesellschaft für Freie

27. Februar 2019

Besserer sozialer Schutz für Arbeitnehmerähnliche bei MDR+KiKa

Arbeit ist mehr wert StreiklogoDJV_180px 2008Die Landesverbände des Deutschen Journalisten-Verbandes in Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen sehen die Notwendigkeit eines besseren sozialen Schutzes für alle arbeitnehmerähnlichen Freien beim MDR und KiKA, der dem der Festangestellten vergleichbar ist. Die langjährige und umfangreiche Tätigkeit muss von der MDR-Geschäftsleitung noch mehr gewürdigt werden. Schließlich sind es die Leistungen der Freien, die maßgeblich zum Erfolg der Programme beitragen. Dieses Ziel erreichen wir am ehesten durch gemeinsames Handeln. Die drei DJV-Landesverbände informieren die Mitarbeiter des MDR dazu in einer Mitglieder-Info

Die Mitglieder sind um Meinungen, Vorschläge und Wünsche gebeten: info@djv-mdr.de

Tarifverhandlungen Tageszeitungen

4. Juli 2018

Höhere Vergütung für Festangestellte und 12a-Freie an Tageszeitungen 

In den Morgenstunden des 2. Juli 2018 entschied die DJV-Tarifverhandlungskommission Tageszeitungen, das Ergebnis von 16 Stunden Verhandlung mit dem BDZV der Großen Tarifkommission des Verbandes zum Abschluss vorzuschlagen. Die Gewerkschaft Verdi, die ebenfalls mit verhandelt hat, hielt zu diesem Zeitpunkt das Ergebnis für nicht ausreichend. Für das jetzt vorliegende Verhandlungsangebot waren Streiks an verschiedenen Standorten und sieben Verhandlungstermine nötig.

Das Tarifergebnis sichert bis zum Mai 2020 ein nachhaltiges Gehalts- und Honorarwachstum von mindestens 4,3 Prozent. Durch zwei Einmalzahlungen kommen weitere finanzielle Effekte hinzu. Entscheidend für die Zustimmung des DJV ist die Tatsache, dass Berufseinsteiger eine höhere Gehaltssteigerung verbuchen können und dass der Manteltarifvertrag bis Ende 2020 unkündbar ist.

Auch sächsische  Redakteurinnen und Redakteure an Tageszeitungen können davon profitieren, aufgrund der Nachwirkung ihrer Alt-Verträge. Darüber hinaus hat der DJV Sachsen die Zeitungsverlage im Freistaat zur Aufnahme von Tarifverhandlungen aufgefordert. Diese Aufforderung wird nun nochmals bekräftigt. Wir fordern, dass auch alle Journalistinnen und Journalisten im Osten Deutschlands vom Flächentarifvertrag profitieren. Qualitativ gute Medien sind nur mit angemessener Vergütung der Macher zu erreichen. Das Tarifergebnis bedarf noch der Bestätigung durch die Gremien.

Erläuterungen zum Tarifergebnis

 

Faire Bezahlung für gute Arbeit!

5. April 2018

Auf der Prager

Unsere Postkartenaktion auf der Dresdner Prager Straße:
Faire Vergütung journalistischer Arbeit in den Tageszeitungsverlagen in Sachsen

postkarten-junge-e1520807359262Am 13. März und am 9. April 2018 sind Mitglieder des DJV Sachsen auf der Prager Straße unterwegs, um mit Dresdnern und Gästen der Landeshauptstadt ins Gespräch zu kommen! Wir brauchen im Freistaat guten Tageszeitungsjournalismus und wir brauchen eine faire Bezahlung journalistischer Arbeit vor allem für junge Redakteurinnen und Redakteure.
Die Zeitungsverlage müssen endlich in den Flächentarif zurückkehren!
Dies fordert der sächsische Journalistenverband am Montag auch in einem offenen Brief an die Zeitungsverlage des Freistaates.

 

Erhöhung der Effektivhonorare kommt in den nächsten Vergütungstarifvertrag

21. April 2017

Die Erhöhung der tatsächlich gezahlten Vergütungen (Effektivhonorare) für arbeitnehmerähnliche Freie wird künftig in einem Tarifvertrag geregelt. Das ist das Ergebnis komplizierter Verhandlungen der Gewerkschaften mit der MDR-Geschäftsleitung am gestrigen 20. April 2017 in Leipzig. Der Inhalt der im Anschluss an die Verhandlung protokollierten Vereinbarung wird in den 6. Änderungstarifvertrag zum Tarifvertrag über die Mindestvergütungen aufgenommen, der ab 4. Mai 2017 zwischen den Tarifpartnern verhandelt wird.

mdrfrei vorn

Der MDR sagte eine Anhebung der Honorarsätze um 2,5 Prozent ab 01.04.2017 für Werks-, Tages- und Schichtleistungen zu, die im vergangenen Kalenderjahr mit einem standardisierten Honorar vergütet worden sind. Die Auszahlung des Steigerungsbetrags erfolgt erst zum Zeitpunkt der Inkraftsetzung des noch zu verhandelnden Änderungstarifvertrages. Die weitere lineare Anhebung der Mindesthonorare und tatsächlich gezahlten Vergütungen (Effektivhonorare) ist Gegenstand der Verhandlungen ab dem 4. Mai.

Von einem standardisierten Honorar wird ausgegangen, wenn einer/einem Freien für die jeweilige Tätigkeit in einer Kostenstelle bei gleicher Leistung in gleicher Qualität mindestens 12 Mal das gleiche Honorar gezahlt worden ist. Die 12 wertgleichen Honorare können auch erreicht werden, wenn die/der Freie aus Gründen die Kostenstelle wechselte, die er nicht zu vertreten hat. Bei vorübergehenden Auszeiten, wie beispielsweise eine Langzeiterkrankung oder die Inanspruchnahme von Elternzeit, gelten die 12 Monate vor Beginn der Auszeit als Betrachtungszeitraum für die 12 wertgleichen Honorare.

Die/Der Freie kann die Dynamisierung ihrer/seiner standardisierten Honorare durch eine von MDR und Gewerkschaften paritätisch besetzten Schiedsstelle prüfen lassen.

Diese Vereinbarung steht unter dem Vorbehalt der Zustimmung durch die Gremien der Tarifvertragsparteien.

Die Gewerkschaften DJV und verdi

Honorar-Dynamisierung weiter unklar

3. März 2017

Ohne Annäherung der Positionen beim Nachhaltigkeitsfaktor endete am gestrigen 2. März 2017 die vierte Verhandlungsrunde zur Dynamisierung der Effektivhonorare für die Freien Mitarbeiter des Mitteldeutschen Rundfunks (MDR). Die Geschäftsleitung der Dreiländeranstalt beharrte auf ihrem Standpunkt, beim Modellwechsel nicht mehr als 2,1 Prozent auf die derzeit gezahlten Honorare aufschlagen zu wollen.

Gibt es keine Einigung in den Verhandlungen, wird in der in diesem Jahr anstehenden Vergütungsrunde wieder auf die Einmalzahlungen zurückgegriffen. Sie dienen als Kompensation für die nicht erfolgte Anhebung der tatsächlich gezahlten Honorare.

Am 31. März 2017 wollen die Gewerkschaften und die MDR-Geschäftsleitung nochmals den Versuch einer Einigung unternehmen.

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