Archive for the ‘info’ Category

Sozialer Schutz für feste Freie beim MDR

16. Mai 2019

Die DJV-Landesverbände in Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen haben Sie in den zurückliegenden Wochen gefragt, ob der soziale Schutz für arbeitnehmerähnliche Freie beim MDR verbessert werden muss. In der Umfrage haben wir auch die tariflichen Möglichkeiten benannt.

Bevor Sie sich den Details widmen, beantworten Sie für sich, in welchem Umfang folgende Risiken für Ihr Beschäftigungsverhältnis bestehen: Programmänderungen, Krankheit/Unfall, rückläufige Aufträge, Konkurrenzsituation. Bewerten Sie die Situation des öffentlich-rechtlichen Rundfunks und mögliche Auswirkungen auf Ihre Beschäftigung!

Wir haben in unserer Info vom 10.05.2019 noch ein paar wichtige Fakten zusammengestellt. Wie immer erreichen Sie den DJV per E-Mail via info@djv-mdr.de

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MDR: Keine Zweiklassengesellschaft für Freie

27. Februar 2019

Besserer sozialer Schutz für Arbeitnehmerähnliche bei MDR+KiKa

Arbeit ist mehr wert StreiklogoDJV_180px 2008Die Landesverbände des Deutschen Journalisten-Verbandes in Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen sehen die Notwendigkeit eines besseren sozialen Schutzes für alle arbeitnehmerähnlichen Freien beim MDR und KiKA, der dem der Festangestellten vergleichbar ist. Die langjährige und umfangreiche Tätigkeit muss von der MDR-Geschäftsleitung noch mehr gewürdigt werden. Schließlich sind es die Leistungen der Freien, die maßgeblich zum Erfolg der Programme beitragen. Dieses Ziel erreichen wir am ehesten durch gemeinsames Handeln. Die drei DJV-Landesverbände informieren die Mitarbeiter des MDR dazu in einer Mitglieder-Info

Die Mitglieder sind um Meinungen, Vorschläge und Wünsche gebeten: info@djv-mdr.de

Dynamisierung für MDR – Freie

9. Dezember 2016

Intensive Diskussion – aber noch keine Lösungen!

net vornAm 08. Dezember 2016 wurden die Tarifverhandlungen der Gewerkschaften mit der Geschäftsleitung über die Dynamisierung der Effektivhonorare beim MDR fortgesetzt. Folgende Themen wurden weiter diskutiert:

„Standardisierte“ Werkshonorare, die in einem noch zu definierenden Zeitraum regelmäßig beauftragt und gleich bezahlt wurden, sollen in die Dynamisierung der Effektivhonorare einbezogen werden. Dazu wird die Geschäftsleitung des MDR einen Formulierungsvorschlag unterbreiten.

Weiterhin vom MDR abgelehnt wurde die gewerkschaftliche Forderung, den Nachhaltigkeitsfaktor aus der letzten Tarifrunde in Höhe von 4,4 Prozent als Grundlage für die Dynamisierung anzuerkennen. Dies sei politisch nicht vermittelbar, nicht finanzierbar und stelle eine Besserstellung im Vergleich zu den festen MitarbeiterInnen des MDR dar! Das Angebot des MDR lautet 2,1 Prozent für den Nachhaltigkeitsfaktor. Für die gewerkschaftliche Tarifkommission sind die Begründungen für eine „halbe Nachhaltigkeit“ nicht nachvollziehbar.

Die von den Gewerkschaften im Zusammenhang mit der Dynamisierung angesprochenen Anpassungen der BTV-Angebotsgarantie sowie der Erhöhung der Jahresverdienstgrenze im 12a-Tarifvertrag für arbeitnehmerähnliche freie MitarbeiterInnen will der MDR prüfen.

Zur Selbstverpflichtung des MDR zur cross- und multimedialen Honorierung freier Mitarbeiter schlägt der MDR vor, die Test- und Erprobungsphase bis zum 31.12.2017 zu verlängern, um weitere Erfahrungen zu sammeln und in dem Zeitraum über den neuen Tätigkeits- und Honorarkatalog zu verhandeln. Dabei sollen für neu verhandelte höhere Mindesthonorare ab dem 1.1.2017 rückwirkend die Differenzen nachgezahlt werden. Der MDR will dazu im Februar 2017 den Gewerkschaften erste Vorschläge für den Bereich Hörfunk übermitteln.

Der nächste Verhandlungstermin ist der 02. März 2017.

Jetzt den Presseausweis für 2017 beantragen!

Tarifrunde mit Begleitmusik

18. September 2015

Zum vierten Mal kommen am 18. September 2015 die Tarifkommission der Gewerkschaften und die der Geschäftsführung des MDR zusammen, um über einen neuen Vergütungstarifvertrag für die Festen und Freien Mitarbeiter zu verhandeln. Vor allem für die zahlreichen Freien ist eine befriedigende Lösung noch nicht in Sicht. Viele Freie haben in den zurückliegenden Jahren für gleichbleibende Honorare gearbeitet. Sie fordern eine nachhaltige Anhebung ihrer Vergütung analog der linearen Entwicklung der Festangestellten. Die beim MDR vertretenen Gewerkschaften werden daher die MDR-Mitarbeiter am Verhandlungstag zu einem unbefristeten Warnstreik aufrufen.

Geschlossenheit wollen die MDR-Mitarbeiter am Freitag in Leipzig demonstrieren. Wie bei den Tarifauseinandersetzungen im Jahr 2013 (Video) werden in Leipzig Feste und Freie aller Bereiche der Dreiländer-Anstalt präsent sein.

Streikaufruf des DJV   |   Hinweise zum Streik   |   #mdrtarif

MDR-Mitarbeiter-Umfrage zur Vergütung

14. Juni 2013

Die Gewerkschaftsmitglieder beim MDR sind aufgrufen, sich zum Ergebnis der Tarifverhandlungen für einen neuen Vergütungstarifvertrag zu äußern.
(Tarif-Info Vergütung Nr 6_2013)

Am 29. Mai einigten sich Gewerkschaften und MDR auf folgende Eckpunkte:

1. Erhöhung der Vergütungssätze der festen Mitarbeiter/-innen

– ab 01.04.2013 um 3,0 %,

– ab 01.04.2014 um weitere 2,1 % plus Einmalzahlung im Mai 2014 in Höhe von 500 €

2. Erhöhung der Vergütungssätze der Auszubildenden und Volontäre

– prozentuale Erhöhung wie bei den festen Mitarbeiter/-innen, zusätzlich Einmalzahlung im Mai 2014 in Höhe von 100 €

3. Arbeitnehmerähnliche freie Mitarbeiter/-innen der Jahre 2013 und 2014

– Anhebung der Mindesthonorare ab 01.07.2013 um 3,0 %,

– Einmalzahlung in diesem Jahr von 3 % auf Basis der im Jahr 2012 erzielten Bezüge (mit erfolgreicher Beantragung einer tariflichen Leistung),

– Anhebung der Mindesthonorare 2014 ab 01.01.2014 um weitere 2,1 %,

– Einmalzahlung im nächsten Jahr von 2,1 % auf Basis der 2013 erzielten Bezüge plus eine weitere Einmalzahlung von 500 € (mit erfolgreicher Beantragung einer tariflichen Leistung)

– Bei der Berechnung der prozentual gewährten Einmalzahlung werden die Einmalzahlungen der Vorjahre zur jeweiligen Honorargesamtsumme hinzugerechnet. Alle Einmalzahlungen werden nicht auf die Verdienstgrenze angerechnet.

– Absichtserklärung zur Gewährung einer Einmalzahlung im Jahr 2013 in Höhe von 5,1 % der Bezüge des Jahres 2012 an freie Mitarbeiter/-innen, die mindestens 42 und höchstens 71 Tage (pro Jahr) in den Jahren 2011 und 2012 für den MDR tätig waren analog 2. Änderungstarifvertrag

4. Anpassung der Urlaubsregelung für feste Mitarbeiter/-innen

31 Tage Urlaub für alle fest angestellten Mitarbeiter/-innen

5. Verlängerte Volontärs-Ausbildung

Einführung einer Vergütung für das 4. Halbjahr mit einem Betrag von 1.917 € (zzgl. oben vereinbarter prozentualer Tariferhöhung)

Vereinbart wurde auch ein Maßregelungsverbot für die Teilnahme an Streikaktionen. Der Tarifvertrag hat eine Laufzeit vom 1. April 2013 bis zum 31.3.2015.

Kurzabstimmung

Tarifverhandlungen zur Vergütung beginnen

6. Mai 2013

logo Fensterblick k [hprfoto]Beim Mitteldeutschen Rundfunk (MDR) stehen wieder Tarifverhandlungen an. Die Gewerkschaften haben den Vergütungstarifvertrag bereits zum 31. März 2013 gekündigt und ihre Forderungen für die festen und freien Mitarbeiter übermittelt. DJV, DOV und ver.di stimmen in ihrer Forderung überein: Die Gehälter sollen um sechs Prozent steigen, für die Freien soll ein wertgleicher Abschluss erreicht werden. Der neue Tarifvertrag soll ohne Nullmonate rückwirkend zum 1. April 2013 in Kraft treten. Weitere Forderungen beinhalten die Anpassung an ARD-Niveau sowie Zuschläge für alle Mitarbeiter. Ver.di fordert darüber hinaus als soziale Komponente einen Sockelbetrag von 100 Euro.
Am 7. Mai 2013 werden die Verhandlungsparteien in Leipzig erstmals zusammentreffen.

Tarif-Info Vergütung Nr 1  Tarif-Info Vergütung Nr. 2

Mehr Schutz für arbeitnehmerähnliche Freie beim MDR

23. Juli 2012

Ende Juni wurden die Verhandlungen zwischen MDR-Geschäftsleitung und Gewerkschaften über eine bessere soziale Absicherung von arbeitnehmerähnlichen Freien abgeschlossen. Die drei Landesverbände des DJV im MDR-Sendegebiet haben ihre Forderungen nach Änderungen im 12a-Tarifvertrag und Regelungen für einen Kreis besonders geschützter Freier mit der notwendigen Wertschätzung der Arbeit aller Freien für die Programme durch die Geschäftsleitung verknüpft. Mehr dazu in der Tarif-Info vom 23.07.12

Tarifvertrag Freie beim MDR soll rückwirkend gelten

27. April 2012

In der Tarifverhandlung am 24. April 2012 haben MDR-Geschäftsleitung und Gewerkschaften den Text des verbesserten Tarifvertrages für Freie Mitarbeiter des MDR (12a-TV) bis auf wenige Details abgestimmt. Gemeinsames Ziel ist es, diesen Tarifvertrag rückwirkend ab dem 1. Januar 2012 in Kraft zu setzen.

Lesen Sie mehr dazu in der Tarifinfo-18_Bestandsschutz 27.04.12

Haustarifverträge für LVZ und DNN paraphiert

26. Januar 2012

Was zu Faschingsbeginn, also am 11.11.11, als Gut Ding die Runde machte, will, wie man weiß, Weile haben.  Und so könnte durchaus der Faschingsdienstag kommen, eh unter den Haustarifverträgen für LVZ und DNN die Tinte trocknen darf. Bereits zweimal verschoben, gibt es nunmehr erneut eine Erklärungsfrist! Dennoch, an den grundlegenden Vereinbarungen wurde nicht gerüttelt. Am 26. Januar 2012 wurden die Verträge paraphiert und zirka drei Wochen später kann mit der Unterzeichnung gerechnet werden.

Bei den Verhandlungen für Haustarifregelungen für Drucker, Mitarbeiter und Redakteure der Leipziger Volkszeitung (LVZ) und der Dresdner Neuesten Nachrichten (DNN) wurde im November bereits eine Einigung erzielt. Danach erhalten alle Mitarbeiter im Jahr 2012 eine Einmalzahlung in Höhe von 280 Euro. Am 1. Juli 2013 werden dann die Gehälter linear entsprechend den jeweiligen aktuellen Tarifverträgen erhöht. Für die Redakteure bedeutet das eine nachgezogene Gehaltserhöhung von 1,5 Prozent. Die Drucker bekommen 2 Prozent mehr Gehalt. Alle übrigen Tarifverträge behalten Gültigkeit.  (Tarifinfo)  (Presseinformation)

Die Haustarifverhandlungen waren nötig geworden, weil die Verlage von LVZ und DNN im Sächsischen Zeitungsverlegerverband in eine OT-Mitgliedschaft wechselten.

Tarifeinigung für LVZ und DNN

11. November 2011

Bei den Verhandlungen für Haustarifregelungen für Drucker, Mitarbeiter und Redakteure der Leipziger Volkszeitung (LVZ) und der Dresdner Neuesten Nachrichten (DNN) konnte am heutigen Freitag (11.11.11) eine Einigung erzielt werden. Danach erhalten alle Mitarbeiter im Jahr 2012 eine Einmalzahlung in Höhe von 280 Euro. Am 1. Juli 2013 werden dann die Gehälter linear entsprechend den jeweiligen aktuellen Tarifverträgen erhöht. Für die Redakteure bedeutet das eine nachgezogene Gehaltserhöhung von 1,5 Prozent. Die Drucker bekommen 2 Prozent mehr Gehalt. Alle übrigen Tarifverträge behalten Gültigkeit. Die Einigung bedarf noch der Zustimmung der jeweiligen Gremien bei DJV und ver.di. Die Erklärungsfrist endet am 15. Dezember 2011 23. Dezember 2011.  (Tarifinfo)  (Presseinformation)

Die Haustarifverhandlungen waren nötig geworden, weil die Verlage von LVZ und DNN im Sächsischen Zeitungsverlegerverband in eine OT-Mitgliedschaft wechselten.


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