Posts Tagged ‘Tarifverhandlung’

MDR-Vergütungen – wie weiter?

6. November 2014

net vornDie DJV-Landesverbände Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen haben in Vorbereitung der MDR-Tarifverhandlungen 2015 per E-Mail eine Mitgliederbefragung (Tarif-Info) gestartet. Dabei geht es vor allem um Vergütungen, also Honorare und Gehälter. Die aktuellen Vergütungstarifverträge sind erstmals zum 31. März 2015 kündbar und können dann neu verhandelt werden. Die Kündigung muss zum Jahresende erfolgen.

Diese hier veröffentlichte verkürzte Version der DJV-Umfrage kann von  a l l e n  festen und freien Mitarbeitern des MDR genutzt werden. Die DJV-Landesverbände werden die Ergebnisse und Hinweise in die Tarifverhandlungen einbringen. Bitte schließen Sie jeweils mit Vote ab.

Wenn Sie Fragen, Anregungen oder Hinweise haben… Wenn Sie Mitglied in einem DJV-Landesverband werden wollen…
Schreiben Sie uns oder rufen Sie an!
Kontakte zum Deutschen Journalisten-Verband finden Sie bei Klick auf das Bild:

mdrfrei vorn

 

 

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Heute Warnstreik in der MDR-Zentrale

29. Mai 2013

mdr-13Die festen und freien Mitarbeiter des Mitteldeutschen Rundfunks sind am heutigen 29. Mai 2013 in Leipzig ab 9 Uhr erneut zu einem Warnstreik aufgerufen. Bereits am Montag hatte es in Dresden, Erfurt, Halle und Magdeburg jeweils zweistündige Warnstreiks gegeben.

Im Streikaufruf der DJV-Landesverbände heißt es:

Wir streiken zur Durchsetzung unserer Forderungen:

–  lineare Anhebung der Gehälter um 6 Prozent für die festangestellten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, Auszubildenden und Volontärinnen und Volontärinnen und Volontäre beim MDR mit dem Ziel der weiteren Anpassung an das ARD-Niveau sowie Zuschläge für alle,

– wertgleicher Abschluss zu den Vergütungen der freien arbeitnehmerähnlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und Verhandlung von Honorarsätzen für Sonn- und Feiertagsarbeit.

Die Gewerkschaften DJV, DOV und ver.di reagieren mit dem Streikaufruf auf ein völlig unzureichendes Angebot, das der MDR in einer ersten Verhandlungsrunde  unterbreitet hat und halten an dem Streikaufruf trotz eines am Freitag vom MDR angekündigten verbesserten Verhandlungsangebotes fest.

Am heutigen Vormittag sollen in Leipzig die Verhandlungen zwischen den Gewerkschaften und dem MDR fortgesetzt werden.

Tarif-Info Nr. 3
Streik – Unser gutes Recht

Warnstreiks beim MDR

27. Mai 2013

Warnstreik DD 27.5.2013 [hprpic]An mehreren Standorten des Mitteldeutschen Rundfunks folgten heute Vormittag feste und freie Mitarbeiter des Mitteldeutschen Rundfunks dem Aufruf der Gewerkschaften DJV, ver.di und DOV und traten für zirka zwei Stunden in einen befristeten Warnstreik. Sie zeigten sich damit unzufrieden bis entrüstet über die vom MDR bisher vorgelegten Angebote im Rahmen der derzeit laufenden Verhandlungen für einen neuen Vergütungstarifvertrag.

Fazit der Gespräche während des Warnstreikes in Magdeburg war die Forderung nach einer angemessenen linearen Erhöhung. Rund 40 Mitarbeiter waren dem Streik-Aufruf der Gewerkschaften gefolgt.

In Dresden waren es trotz des schlechten Wetters ebenfalls fast 40 Kolleginnen und Kollegen. Sie kritisierten, dass die derzeit vorliegenden Angebote des MDR erneut keine Anpassung an ARD-Niveau sichern. Das sei vor allem vor dem Hintergrund, dass auch alle frühere Abschlüsse beim MDR hinter denen der anderen ARD-Anstalten zurückblieben, unannehmbar. Die Mitarbeiter äußerten ihr Unverständnis, dass Sparen im MDR offensichtlich immer nur beim Personal und bei den Freien thematisiert wird. Aus dem Landesfunkhaus Thüringen und dem KiKi kamen rund 90 Kolleginnen und Kollegen zum Warnstreik in Erfurt.

Tarif-Info Vergütung Nr 2_2013
Flugblatt der Gewerkschaften
Streik – Unser gutes Recht

Warnstreik beim MDR in Dresden, Erfurt, Halle und Magdeburg

27. Mai 2013

Die festen und freien Mitarbeiter des Mitteldeutschen Rundfunks in Dresden, Erfurt, Halle und Magdeburg sind am heutigen 27. Mai 2013 zu einem zweistündigen Warnstreik aufgerufen.

Im Streikaufruf der DJV-Landesverbände heißt es:

Wir streiken zur Durchsetzung unserer Forderungen:

–  lineare Anhebung der Gehälter um 6 Prozent für die festangestellten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, Auszubildenden und Volontärinnen und Volontärinnen und Volontäre beim MDR mit dem Ziel der weiteren Anpassung an das ARD-Niveau sowie Zuschläge für alle,

– wertgleicher Abschluss zu den Vergütungen der freien arbeitnehmerähnlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und Verhandlung von Honorarsätzen für Sonn- und Feiertagsarbeit.

Die Gewerkschaften DJV, DOV und ver.di reagieren mit dem Streikaufruf auf ein völlig unzureichendes Angebot, das der MDR in einer ersten Verhandlungsrunde  unterbreitet hat und halten an dem Streikaufruf trotz eines am Freitag vom MDR angekündigten verbesserten Verhandlungsangebotes fest. Am Mittwoch sollen in Leipzig die Verhandlungen fortgesetzt werden.

Tarif-Info Vergütung Nr 2_2013
Flugblatt der Gewerkschaften
Streik – Unser gutes Recht

Tarifverhandlungen zur Vergütung beginnen

6. Mai 2013

logo Fensterblick k [hprfoto]Beim Mitteldeutschen Rundfunk (MDR) stehen wieder Tarifverhandlungen an. Die Gewerkschaften haben den Vergütungstarifvertrag bereits zum 31. März 2013 gekündigt und ihre Forderungen für die festen und freien Mitarbeiter übermittelt. DJV, DOV und ver.di stimmen in ihrer Forderung überein: Die Gehälter sollen um sechs Prozent steigen, für die Freien soll ein wertgleicher Abschluss erreicht werden. Der neue Tarifvertrag soll ohne Nullmonate rückwirkend zum 1. April 2013 in Kraft treten. Weitere Forderungen beinhalten die Anpassung an ARD-Niveau sowie Zuschläge für alle Mitarbeiter. Ver.di fordert darüber hinaus als soziale Komponente einen Sockelbetrag von 100 Euro.
Am 7. Mai 2013 werden die Verhandlungsparteien in Leipzig erstmals zusammentreffen.

Tarif-Info Vergütung Nr 1  Tarif-Info Vergütung Nr. 2

Haustarifverträge für LVZ und DNN paraphiert

26. Januar 2012

Was zu Faschingsbeginn, also am 11.11.11, als Gut Ding die Runde machte, will, wie man weiß, Weile haben.  Und so könnte durchaus der Faschingsdienstag kommen, eh unter den Haustarifverträgen für LVZ und DNN die Tinte trocknen darf. Bereits zweimal verschoben, gibt es nunmehr erneut eine Erklärungsfrist! Dennoch, an den grundlegenden Vereinbarungen wurde nicht gerüttelt. Am 26. Januar 2012 wurden die Verträge paraphiert und zirka drei Wochen später kann mit der Unterzeichnung gerechnet werden.

Bei den Verhandlungen für Haustarifregelungen für Drucker, Mitarbeiter und Redakteure der Leipziger Volkszeitung (LVZ) und der Dresdner Neuesten Nachrichten (DNN) wurde im November bereits eine Einigung erzielt. Danach erhalten alle Mitarbeiter im Jahr 2012 eine Einmalzahlung in Höhe von 280 Euro. Am 1. Juli 2013 werden dann die Gehälter linear entsprechend den jeweiligen aktuellen Tarifverträgen erhöht. Für die Redakteure bedeutet das eine nachgezogene Gehaltserhöhung von 1,5 Prozent. Die Drucker bekommen 2 Prozent mehr Gehalt. Alle übrigen Tarifverträge behalten Gültigkeit.  (Tarifinfo)  (Presseinformation)

Die Haustarifverhandlungen waren nötig geworden, weil die Verlage von LVZ und DNN im Sächsischen Zeitungsverlegerverband in eine OT-Mitgliedschaft wechselten.

Tarifeinigung für LVZ und DNN

11. November 2011

Bei den Verhandlungen für Haustarifregelungen für Drucker, Mitarbeiter und Redakteure der Leipziger Volkszeitung (LVZ) und der Dresdner Neuesten Nachrichten (DNN) konnte am heutigen Freitag (11.11.11) eine Einigung erzielt werden. Danach erhalten alle Mitarbeiter im Jahr 2012 eine Einmalzahlung in Höhe von 280 Euro. Am 1. Juli 2013 werden dann die Gehälter linear entsprechend den jeweiligen aktuellen Tarifverträgen erhöht. Für die Redakteure bedeutet das eine nachgezogene Gehaltserhöhung von 1,5 Prozent. Die Drucker bekommen 2 Prozent mehr Gehalt. Alle übrigen Tarifverträge behalten Gültigkeit. Die Einigung bedarf noch der Zustimmung der jeweiligen Gremien bei DJV und ver.di. Die Erklärungsfrist endet am 15. Dezember 2011 23. Dezember 2011.  (Tarifinfo)  (Presseinformation)

Die Haustarifverhandlungen waren nötig geworden, weil die Verlage von LVZ und DNN im Sächsischen Zeitungsverlegerverband in eine OT-Mitgliedschaft wechselten.

LVZ/DNN: Nach Sondierung nun Verhandlung

4. September 2011
Die Verlage von Leipziger Volkszeitung und Dresdner Neueste Nachrichten haben sich mit Wechsel zur OT-Mitgliedschaft im Sächsischen Zeitungsverlegerverband aus der Tarifbindung verabschiedet. Bisher galten für die Redakteure der beiden Tageszeitungen die Flächentarifverträge. Am 18. August 2011 einigten sich DJV, ver.di und BDZV auf einen neuen Gehaltstarif. Zum 1. Mai 2012 gibt es eine lineare Anhebung der Gehälter um 1,5 Prozent, am 1. Oktober dieses Jahres und am 1.2.2012 jeweils eine Einmalzahlung von 200 Euro.
Dieser Abschluss gilt für die Redaktionen von LVZ und DNN nicht. Bei Abschluß des Flächentarifvertrages lag die Verabschiedung vom Tarif mehr als sechs Wochen zurück. Auch die Tarifbindung für Verlagsmitarbeiter und Drucker wurde in ähnlicher Weise blitzartig abgeschafft. Der DJV Sachsen hat bereits Mitte Juli Gespräche für einen Haustarifvertrag gefordert.
Bei einem Sondierungsgespräch trafen am Freitag der vergangenen Woche erstmals Betriebsratsmitglieder, Vertreter der Gewerkschaften und der Verlage zusammen, um für alle Beschäftigtengruppen weitere Schritte auszuloten. Mit der Vereinbarung eines ersten Termins (19.9.2011) für Verhandlungen zu einem Haustarif scheinen Lösungen für alle Beteiligten möglich. Inwieweit dies den Interessen der Beschäftigten entspricht, wird sich zeigen.  Kategorisch abgelehnt wurde seitens des Unternehmens eine Rückkehr zur Tarifbindung. 
Der DJV Sachsen hat seine Mitglieder bei der LVZ am Montag dem 5, September 2011 zu einer kurzen Info-Veranstaltung eingeladen. Dabei sollen auch Vertreter für die Tarifkommission benannt werden.

Streik im MDR-Landesfunkhaus Thüringen

22. Juli 2011

Die Mitarbeiter des MDR in Thüringen waren am heutigen Freitag seit 9 Uhr zum befristeten Streik aufgerufen. Per SMS wurden Feste und Freie aufgefordert, mit der Arbeitskampfmaßnahme die Forderungen der Gewerkschaften bei den aktuellen Tarifverhandlungen für einen neuen Vergütungstarifvertrag zu unterstützen. Der MDR hatte in der letzten Verhandlungsrunde ein Angebot vorgelegt, das bei einer Umfrage unter den Beschäftigten der Dreiländeranstalt von einer überwältigende Mehrheit als „unzureichend“ eingestuft wurde. Gleichzeitig sprachen sich die Teilnehmer für Arbeitskampfmaßnahmen aus, falls dies nötig ist. Mit dem heutigen Warnstreik soll dem Nachdruck verliehen werden.  Der MDR wurde in einem offenen Brief zu einem verbesserten Angebot aufgefordert. Die nächste Verhandlungsrunde soll am Montag (25.7.2011) stattfinden.

Weitere Informationen

Gewerkschaften fordern nach Warnstreik neues Angebot

3. April 2009

Mehr als 700 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter folgten am 3. April 2009 dem Aufruf ihrer Gewerkschaften zum Warnstreik. In Leipzig, Erfurt, Dresden, Halle und Magdeburg legten sie jeweils für zwei Stunden die Arbeit nieder. warnstreik-le<Bei einigen Hörfunkprogrammen mußte aufgrund des Warnstreiks kurzzeitig ein Ersatzprogramm aufgeschaltet werden. So lief auf den Frequenzen von MDR info für eine Stunde das Programm von B5 aktuell. Der MDR teilte mit, dass mehrere Programme beeinträchtigt worden und nannte MDR info, MDR Figaro, Jump, MDR Sputnik und MDR Klassik.
Ver.di, DJV und DOV hatten zu dem Arbeitskampf aufgerufen, weil die Geschäftsleitung Ende März ein aus Sicht der Mitarbeiter völlig inakzeptables Angebot für einen neuen Vergütungstarifvertrag vorgelegt hatte. Die beim MDR vertretenen Gewerkschaften haben nach Streikende den Intandanten Prof. Reiter aufgefordert, ein neues Angebot zu unterbreiten.
Hintergründe und weiteres unter djv-mdr.de und unten….


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