Nach dem Warnstreik – Streikgeld beantragen!

20. September 2019

Liebe Kolleginnen, liebe Kollegen beim Mitteldeutschen Rundfunk,

zunächst herzlichen Dank für Ihre Unterstützung der tariflichen Forderungen des DJV gegenüber der MDR-Geschäftsleitung. Wir werten den Warnstreik, zu dem der DJV gemeinsam mit den Gewerkschaften verdi und DOV am 18. September 2019 in Leipzig aufgerufen hat, insgesamt als Erfolg. Durch die Beteiligung von rund 250 Beschäftigten ist es gelungen, deutlich zu machen, dass die festen und freien Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mit dem bisherigen Angebot des MDR zur Vergütung nicht einverstanden sind.

Die Streikunterstützungsordnung des DJV sieht vor, dass Streikteilnehmern Streikgeld gezahlt wird. Dieses muss beantragt werden. Die Streikenden müssen sich darüber hinaus am Streiktag in die Streikliste der Gewerkschaften eingetragen haben.

Bitte nutzen Sie den entsprechenden Antrag, füllen Sie ihn aus und fügen Sie bitte alle notwendigen Bestätigungen bzw. Abrechnungen bei.

Senden Sie uns diesen Antrag bitte per Post an

DJV Sachsen
PF 10 01 09
01071 Dresden

Die Auszahlung erfolgt direkt vom Bundesverband aus dem Streikfonds des DJV.

Streikgeld-Info Sachsen

Streikgeld_Antrag_Feste Sachsen

Streikgeld_Antrag_Freie Sachsen

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Warnstreik beim MDR – Tarifverhandlungen zur Vergütung stagnieren

18. September 2019

Rund 250 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter waren am 18.9.2019 in Leipzig dem Aufruf von DJV, ver.di und DOV zu einem befristeten Warnstreik gefolgt.

Der Streik begleitete die fünfte Tarifverhandlungsrunde zur Vergütung der festen und freien Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Senders. Die Verhandlung wurde ohne Ergebnis beendet. Nach 80 Minuten war klar: die Geschäftsleitung bleibt bei ihrem Angebot von 4,2 % Steigerung auf Gehälter und Honorare für 24 Monate. Die Vorgaben der KEF (Kommission zur Ermittlung des Finanzbedarfs der Rundfunkanstalten) bänden den ARD-Anstalten die Hände, so die Argumentation des MDR.

Ralf Leifer, Verhandlungsführer des DJV, kritisierte dies. „Wenn die Rundfunkanstalten nur noch dem folgen können, was die KEF vorgibt, greift das in die grundgesetzlich garantierte Tarifautonomie der Gewerkschaften ein“, so der langjährige Geschäftsführer des DJV Thüringen.

Die Streikenden reagierten auf den Ausgang der Verhandlungsrunde empört und enttäuscht. Sie erwarten den von der Intendantin zugesagten Abschluss des MDR am oberen Rand der ARD-Tarifabschlüsse. Nur so lässt sich perspektivisch die Gehalts- und Honorarlücke zu den ARD-Anstalten im Westen Deutschlands schließen.  Die Verhandlungen sollen im November fortgesetzt werden.

Der Warnstreik beim MDR war Teil eines ARD-weiten Aktionstages.

Medieninformation

MDR bleibt bei bisherigem Angebot

18. September 2019

Nach einer 80minütigen Verhandlungsrunde mit dem MDR gibt es kein neues Angebot. Der MDR bleibt bei 4,2 % für Gehälter und Honorare. Die Streikenden sind empört und entäuscht. Erst im November soll weiter verhandelt werden.

Grüße in andere ARD-Anstalten

18. September 2019

Kurze „Streikpause“ beim MDR-Warnstreik und Grüße an die Kollegen der anderen ARD-Anstalten, die ebenfalls die Arbeit niedergelegt haben.

Warnstreik beim MDR

18. September 2019

Rund 250 Kolleginnen und Kollegen sind dem Aufruf der Gewerkschaften zum Warnstreik beim MDR in Leipzig gefolgt.

Warnstreik heute beim MDR

18. September 2019

Header MDR-Streik

Die Gewerkschaften DJV, Verdi und DOV rufen die festen und freien Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beim Mitteldeutschen Rundfunk am Standort Leipzig am heutigen 19. September 2019 zu einem befristeten Warnstreik auf. 10 Uhr geht’s los.

Die Gewerkschaften verhandeln seit April dieses Jahres neue Vergütungstarifverträge. Der Forderung nach einer 6-prozentigen Anhebung der Gehälter und Honorare ist der MDR bisher em Angebot von 4,2 Prozent entgegengetreten. Zur Durchsetzung der Forderung der Gewerkschaften dient der Streik im Rahmen einer bundesweiten an den ARD-Aktion.

Tarif-Info_Vergütung Nr. 6_16.09.19

Streikaufruf DJV Sachsen
Streikaufruf DJV Sachsen-Anhalt
Streikaufruf DJV Thüringen

Streik – Info mdr 2019

Medieninformation

 

 

 

Tarifverhandeln kostet!

17. September 2019

Beim DJV Sachsen kannst Du online Mitglied werden.
Tu es jetzt!

MDR: 5. Runde für bessere Vergütung

16. September 2019

Beim Mitteldeutschen Rundfunk geht es am Mittwoch, dem 18. September 2019, in die fünfte Verhandlungsrunde zur Vergütung der festen und freien Mitarbeiter. DJV, Verdi und DOV fordern sechs Prozent mehr Gehalt und Honorar. Damit soll gesichert werden, dass die Vergütung der Mitarbeiter auch weiterhin an die Gehaltsentwicklung im öffentlichen Dienst angekoppelt bleibt. Der Sender hat in den bisherigen Verhandlungen nur 4,2 % Prozent angeboten.

4. Verhandlungsunde zur Vergütung beim MDR: Ohne Annäherung der Standpunkte

8. August 2019

Auch die 4. Verhandlung in der MDR-Tarifrunde zur Erhöhung der Vergütungen für die Festangestellten, die Volontäre, die Auszubildenden und die Honorare der freien MitarbeiterInnen  verlief ohne Annäherung der Standpunkte bei diesem zentralen Thema. Für die Gewerkschaften ist der aktuelle Tarifabschluss für den öffentlichen Dienst der Länder (TV-L) der Maßstab. Eine Abkopplung der Einkommen im öffentlich-rechtlichen Rundfunk wird den Leistungen und dem Engagement der Beschäftigten nicht gerecht.

Das nur marginal um 0,2 % auf 4,2 % erhöhte MDR-Angebot für 24 Monate Laufzeit durch die Geschäftsleitung ist aus der Sicht der Gewerkschaften nicht abschlussfähig.

Details in unserer Tarifinfo_5

MDR: Einigung zu Wertkontentarifvertrag

5. Juli 2019

Nach über einem Jahr Verhandlungen sind die Tarifkommission der Gewerkschaften und die Verhandlungskommission der Geschäftsleitung am heutigen 5. Juli 2019 über grundlegende Regelungen für ein Wertkontenmodell für Festangestellte des MDR übereingekommen. Das Wertkonto wird extern über einen Versicherer geführt.

Umgewandelt werden können Anteile des monatlichen Entgeltes, Urlaubsgeld und Resturlaubstage, die in einem Wertguthaben angespart werden.

Dieses Guthaben kann verwendet werden für einen vorzeitigen Ruhestand, Sabbaticals sowie Pflegezeiten. Bei Inanspruchnahme für vorzeitigen Ruhestand gibt es einen Zuschuss des MDR in Höhe von 8 Prozent bis zu maximal 4000 €.

Über Details der Umwandlung und weitere Regelungen werden wir später informieren.

Es folgt nun die Ausformulierung des Tarifvertrages, die Suche nach einem Versicherungsanbieter und die Genehmigung durch die Gremien von DJV, ver.di und DOV sowie MDR. Der Wertkontentarifvertrag soll zum 1.7.2020 in Kraft treten.


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